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TR C NG beschäftigt sich mit Erinnerungskultur im und durch Tanz. Im Zentrum steht die Frage, wo Bewegungen bleiben, wenn ihre Performer nicht mehr anwesend sind. Eigene körperliche Erinnerungs-kulturen längst vergangener Bewegungspraktiken, aber auch die Spurensuche und Rekonstruktion vergangener Tänze bilden das Ausgangsmaterial. |
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So geht es unter anderem um die Rekonstruktion der chorischen Maschinentänze von Ijone Lander (1899-1932), einer nahe zu vergessenen Pionierin des dänischen Ausdruckstanzes. Die Inszenierung spielt mit dem Verhältnis von Chor und Solist, von Choreograf und Kompanie, von Rechercheprozess und Aufführung und dem Verhältnis von Präsenz und Abwesenheit. In diesem Zusammenhang geht es nicht nur um die Beschaffenheit der Spuren, die der Tanz in unterschiedlichen Medien hinterlässt, sondern interessiert sich ebenso für die Lücken, Auslassungen und Unzulänglichkeiten, die durch die Vergänglichkeit von Bewegungen entsteht. Wo liegen die Grenzen zwischen Rekonstruktion und Imagination? Mit TR C NG setzt Yvonne Hardt ihre choreografische Recherche, die die Grenzen zwischen Theorie und Praxis sprengt, fort. In zugespitzter Weise untersucht sie das Verhältnis von Reden über Tanz und körperlicher Aktion, die im Stück Jellyfish and Exuberant Love (2006) begonnen wurde. Dabei geht es außerdem um die Entwicklung eines dramaturgisch komplexen Performanceszenarios, in dem Text-, Bewegungs- und Bildebenen vielseitig miteinander verbunden werden und so durch Interferenzen und Dissonanzen neue Bedeutungsräume öffnen.
Konzept: Yvonne Hardt
Dieses Stück ist eine
Produktion von: |
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